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Mund-, Ess- und Trinkstörungen äußern sich (wie der Name bereits verrät) in Störungen  der Nahrungsaufnahme bei Säuglingen und Kleinkindern.

Die Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme können unterschiedliche Ursachen haben:

  • Frühgeburten (vor der 37. Schwangerschaftswoche)
  • Zerebralparesen (Bewegungsstörung durch eine Schädigung des Gehirns)
  • Syndrome (z.B. Morbus Down)
  • Langzeitsondierungen (Versorgung per Magensonde)
  • angeborene Fehlbildungen des Gesichtsbereichs (z.B. Lippen- Kiefer-Gaumensegelspalten)
  • etc.

Je nach Ursache und deren Ausprägungen treten Schwierigkeiten beim Saugen, Kauen und/ oder Schlucken auf, z.B. in Form einer Schwäche beim Saugen an der Brust oder Flasche oder einer mangelhaften Zerkleinerung der Nahrung und Durchmischung mit Speichel beim Kauen.

 

Folgende Anzeichen einer Mundfunktionsstörung können auftreten:

  • Schwäche / Störung des Saugens und/ oder Kauens und / oder Schluckens
  • Schwäche der Muskulatur im Mund- und Gesichtsbereich (Hypotonie)
  • erhöhte Muskelspannung im Mund- und Gesichtsbereich (Hypertonie)
  • fehlerhafte Funktion der Zunge
  • erhöhter Speichelfluss aus dem Mund
  • Mundreflexe (Schlucken, Würgen....) können fehlen oder sogar gesteigert sein
  • herabgesetzte / gesteigerte Empfindlichkeit im Mund (hypo-/hypersensibel)
  • etc.